Lesezirkel

 

BGW erlaubt Zeitschriften-Auslage bei Friseuren

veröffentlicht am 13.5.2020

Seit Montag, den 4. Mai 2020 dürfen Friseursalons in ganz Deutschland, unter Einhaltung strenger Hygieneauflagen, wieder eröffnen. Diese Hygieneauflagen werden in den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) festgelegt.

In Absatz 5 sind "Besondere Infektionsschutzmaßnahmen für Friseursalons" benannt.

Kunden oder Kundinnen sollten sich nach Betreten des Salons die Hände waschen oder desinfizieren. Während der Kundenbedienung, bei der der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, müssen Beschäftigte sowie Kundschaft Mund-Nasen-Bedeckungen tragen. Die Kundin oder der Kunde muss einen Umhang tragen, der alle möglichen Kontaktpunkte abdeckt.

Aktualisiert am 08.05.2020: Wenn der Kundin oder dem Kunden während einer Gesichtsbehandlung, wie Make-up, Rasur und Bartpflege, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht möglich ist, müssen Beschäftigte eine Atemschutzmaske (mindestens FFP2-Masken, auch gleichwertige Masken mit der Bezeichnung N95 und KN95) tragen, ergänzt durch eine Schutzbrille oder einen Gesichtsschild zum Schutz vor Kontaktinfektionen bei gesichtsnahen Tätigkeiten. Zum Schutz der Kundschaft dürfen Atemschutzmasken kein Ausatemventil enthalten.

Es kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass Corona-Viren sich an Haaren anlagern und weitergegeben werden. Bei jedem Kunden, bei jeder Kundin müssen deshalb zu Beginn die Haare gewaschen werden. Beschäftigte tragen verpflichtend Einmalhandschuhe – von der Begrüßung der Kundschaft bis nach dem obligatorischen Haarewaschen. Nach jedem Kundenkontakt sind die Hände zu desinfizieren oder zu waschen. Wegen der hohen Hautbelastung durch vermehrtes Tragen von flüssigkeitsdichten Schutzhandschuhen und intensivem Händedesinfizieren und -waschen muss verstärkt auf Hautschutz und Hautpflege geachtet werden. Händedesinfektion ist dem Händewaschen vorzuziehen, da sie hautschonender ist. Das Händedesinfektionsmittel muss mindestens „begrenzt“ viruzid sein.

Eine Bewirtung wird nicht empfohlen. Es sind zum Schutz von Kundschaft und Beschäftigten notwendige Hygieneauflagen strikt einzuhalten. Auch Zeitschriften sollten nur unter Hygieneauflagen (bei Beschäftigten: Händehygiene nach Kontakt) zur Verfügung gestellt werden.

Kundinnen und Kunden dürfen sich derzeit die Haare nicht selbst föhnen, um Kontakte mit Geräten so gering wie möglich zu halten.

Nach jeder Kundenbehandlung sind Kontaktflächen wie Friseurstuhl und Ablagen mit einem fettlösenden Haushaltsreiniger abzuwischen. Abgeschnittene Haare sind sorgfältig zu entfernen, nicht mit dem Föhn, mit Pinseln oder Ähnlichem.


Somit können Friseure ihren Kunden ab sofort wieder den Service des Lesezirkels zur Verfügung stellen.

Wir freuen uns, Sie wieder beliefern zu dürfen und halten dabei selbstverständlich die geltenden Hygienestandards ein.

Ihr Team vom LESERKREIS DAHEIM

Update vom 15.5.2020: Auch die Handwerkskammer Hamburg erlaubt die Zeitschriften-Auslage bei Friseuren. Mehr dazu lesen Sie hier >

Update vom 16.5.2020: Die Friseurinnung in Nordrhein-Westfalen erlaubt nun auch die Auslage von Zeitschriften.
Zur offiziellen Seite des Landes NRW > (blättern zu "Tagesaktuelle Informationen" und dort 16. Mai 2020, klicken auf "Hygiene- und Infektionsschutzstandards zur Coronaschutzverordnung")


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